Nichts ist frustrierender, als einen schönen Bund Koriander oder Basilikum zu kaufen, nur um ihn am nächsten Tag welk und braun im Kühlschrank zu finden. Frische Kräuter verleihen jedem Gericht Lebendigkeit und Geschmack, aber sie sind notorisch empfindlich.

Die gute Nachricht? Mit den richtigen Lagerungstechniken kannst du das Leben deiner grünen Blätter von wenigen Tagen auf einige Wochen verlängern. Hier sind unsere besten Profi-Tricks.

1. Die "Blumenstrauß"-Methode (Weiche Kräuter)

Behandle weiche Kräuter wie Petersilie, Koriander, Dill und Minze genau wie einen Blumenstrauß.

2. Basilikum hasst Kälte

Basilikum ist einzigartig. Im Kühlschrank wird er schwarz. Die beste Methode für Basilikum ist die oben genannte Blumenstrauß-Methode, aber lass ihn auf der Arbeitsplatte stehen bei Raumtemperatur und ohne direktes Sonnenlicht.

3. Die Küchenrolle-Methode (Harte Kräuter)

Harte/holzige Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Salbei und Oregano bevorzugen eine trockenere Umgebung.

4. Erst waschen, wenn man sie braucht

Feuchtigkeit ist der Feind der Frische. Überschüssiges Wasser fördert Bakterienwachstum und Fäulnis. Wenn du deine Kräuter sofort nach dem Einkauf wäschst, musst du sie zu 100% trocknen, bevor du sie lagerst. Oft ist es sicherer, sie so zu lagern, wie sie sind, und sie erst direkt vor dem Schneiden zu waschen.

5. Welke Kräuter mit Eiswasser retten

Wenn deine Petersilie traurig und schlaff aussieht, wirf sie noch nicht weg! Ein Schockbad in Eiswasser für 15-30 Minuten kann sie oft wieder knackig machen, da die Zellen das Wasser wieder aufnehmen.


Sarah Baker

Über die Autorin

Sarah Baker ist Chefredakteurin bei HeadChef. Sie spezialisiert sich auf nachhaltiges Kochen und Zero-Waste-Tipps für die Küche.